Grundschule Niederneisen festigt durch kleine Projekte der Ruanda AG ihre Schulpartnerschaft

 

„Um Ruanda zu verstehen, muss man in Ruanda gewesen sein“, heißt es.

Auch wenn eine Fahrt in das Land der grünen Hügel im Rahmen unserer AG leider nicht möglich ist,  so versuchen wir auf andere Art und Weise uns mit der Kultur des Landes auseinander zu setzen.

Unsere Arbeitsgemeinschaft besteht seit Schuljahresbeginn. Neun Kinder der Grundschule Niederneisen begegnen offen der ruandischen Kultur und sind neugierig auf das Verhalten und Lebensweise der Ruander.

Im Mittelpunkt steht primär der Kontakt zu unserer Partnerschule in Muguba. Wir schreiben Briefe, malen Bilder, schauen Filme und lernen so ein Stück weit Kinder kennen, die in einem völlig anderen Umfeld aufwachsen.

Zur afrikanischen Lebensfreude gehört unbedingt Musik und Tanz. So stand auch dieser Aspekt im letzten Schuljahr im Focus. Neben afrikanischen Gesängen und Rhythmen lernten wir auch das Trommelspiel.

Nach einem Jahr der Begegnung mit einem zunächst für uns fremden Land sind wir uns alle einig:

Obwohl die Menschen in Ruanda nicht den westlichen Standard leben können, haben wir den Eindruck gewinnen können, dass Ruander eine ganz besondere Art pflegen, miteinander umzugehen. Sie sind sehr offen, freundlich und geprägt von einer ganz besonderen Herzlichkeit. Sie haben den Mut, offen Freude zu zeigen und schämen sich nicht, vor anderen zu singen oder zu tanzen. Bei allen Aktivitäten liegt ein Lächeln auf den Lippen. In dem Punkt können wir von Ruandern sicherlich noch sehr viel lernen.

Die Ruanda AG malte Giftschlangen aus Ruanda
Frau Weyer, unsere Ruanda-Beauftragte, an unserem Stand auf dem Schulfest
Es wurden verschiedene Dinge aus Ruanda mitgebracht
Es durfte auch probiert werden

Bilder aus den letzten Jahren